carekonzept pflegeberatung

Mind. 300 Min. Angehörigen-Grundpflege bei PS 3 für "volles" Pflegegeld 728 EUR?

  • Lebe ich in Absurdistan hoch zwei?


    Es ist ja schon schlimm, daß die selber pflegenden Angehörigen bei PS 3 statt 1.612 EUR nur 728 EUR von der Pflegekasse bekommen, obwohl sie i.d.R. deutlich viel mehr leisten.


    Jetzt las ich gerade: Wenn der MDK die Pflege durch Angehörige prüft, müssen mind. 300 Minuten (also 5h) Grundpflege täglich notwendig sein (hauswirtschaftliche Versorgung [also Essen/Wäsche/Wohnung] wird da kaum berücksichtigt). Und das sollte möglichst mit einem minutiösen Pflegetagebuch nachgewiesen werden, was man möglichst 2 Wochen vor MDK-Begutachtung führt. Also mit Minuten für jeden Scheiß.


    Abgesehen davon, daß die Angehörigen natürlich mehr machen: Der Pflegedienst will für 2,5h täglich (4 Einsätze) ca. 3.600 EUR haben (wo das Sozialamt ca. 2.000 EUR zu den 1.612 EUR zuzahlen müßte, wenn Rente, Vermögen und Angehörigenabzocke nicht reicht).


    Also: Ein Pflegedienst soll für lächerliche 2,5h 3.600 EUR haben, der Angehörige soll aber mind. 5h für 728 EUR machen!? (Und das Sozialamt zahlt da natürlich genau 0 EUR zu.)
    Das kann doch nicht wahr sein!?



    Nebenbei wird noch behauptet, daß Laien das ja nicht so gut können, wie Pflegeprofis, und deswegen länger brauchen. (Ein Vorteil, so kommt mehr Zeit zustande.)
    Aber es ist doch voll lächerlich, was die sogenannten Pflegefachkräfte angeblich professionell leisten. Die haben in der Pflegeschule doch gerade mal gelernt, fehlerfrei bis 3 zu zählen. Und das Schwingen eines Waschlappens schaffen sie nicht mal fachgerecht.


    (Es mag ja Laien geben, die auch für das meiste zu doof sind - aber das gerade Pflegekräfte besser sein sollen, das ist nun wirklich ein Witz. - Schneller sind die nur durch Unterlassen und durch Pfuschpflege. Ambulant genauso wie stationär.)



    Und Millionen von Flüchtlingen werden schön gratis durchgefüttert...



    Wir haben Pflegenotstand - aber vor allem in den Köpfen der ÖD-Mitarbeiter/Politdarsteller. Und die Hilfebedürftigen müssen ein armseliges Lebensende führen.



    Gruß,
    snase


    P.S. 728 EUR / ( 30,4 Tage * 5h ) = 4,79 EUR pro Stunde (immerhin netto und nicht anrechenbar als Einkommen)
    Der Pflegedienst liegt bei 48 EUR pro Stunde (wo allerdings Anfahrten und Büroanteile mit drin sind).
    Abgesehen davon reichen 5h eh nicht; insbesondere wenn man noch Papierkram, Ärzte, Medi- und Hilfsmittel-Organisation und sonstige Nebenarbeiten einbezieht.

  • Snase höre doch bitte endlich auf damit auf Pflegekräften rum zu hacken und sie Allesamt als Nullnummern dar zu stellen.


    Für die Pflegegeldregularien können sie nichts und auch sie müssen von ihrem Einkommen, das gering genug ist, irgendwie leben können. Vielleicht machst Du Dir mal Gedanken darüber, was Pflegekräfte alles verarbeiten, ertragen und auffangen müssen, wie ewiger Schichtdienst, Überstunden und Streß an der Gesundheit nagt.


    Sicher gibt es überall schwarze Schafe, aber Du machst mit Deiner Haßkappe ungerecht absolut Alle nieder. Das hat dieser Berufsstand einfach nicht verdient und wenn Du in Allem soviel besser bist, wieso machst Du keine berufliche Ausbildung in dem Bereich und zeigst der Welt als Ausbilder wie es richtig sein sollte?


    Ich fühle mich von Dir persönlich angegriffen und es langt jetzt einfach,


    Zügele Deine unschönen Gedanken


    Brigitte

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung



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