Nur gemeinsam sind wir stark :)

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  • Nur gemeinsam sind wir stark :)

    Hallo zusammen,

    mein Name ist Leni...ich bin 50 Jahre alt und pflege meinen Mann (Pflegestufe 3) schon seit einigen Jahren. Seit einem schweren Unfall leidet er unter schweren psychischen Störungen, 2008 dann die Diagnose Kehlkopfkrebs und als wenn das alles nicht gereicht hätte kam auch noch Parkinson hinzu.

    Im Januar diesen Jahres bekam ich die Diagnose Brustkrebs. Ich bin opereriert worden hatte GSD keine Methastasen und habe gerade die Bestrahlungstherapie abgeschlossen.

    Ich hatte so sehr gehofft das ich mit alledem fertig werde und alles wieder in gewohnten Bahnen laufen würde...dem ist aber nicht so. Zum allerersten male bin ich komplett am Ende..merke das meine Belastbarkeit auf dem nullpunkt angelangt ist und mir einfach die Kraft fehlt um mich auf lange Sicht weiter wie bisher um meinen Mann zu kümmern. Damit hatte ich nicht gerechnet!

    Nun denke ich darüber nach ihn auf lange Sicht in ein Pflegeheim vor Ort zu geben und werde mich hier mal ein wenig durchlesen. Es gibt so vieles zu bedenken...er hat große Angst, naja und ich ja eigentlich auch.

    Das Pflegeheim ist ihm nicht unbekannt er war dort bereits in Kurzzeitpflege und man hat sich toll um ihn gekümmert. Aber es wäre eben nicht mehr das alte, gewohnte Zuhause.....wo ich ihm doch ein Versprechen gegeben hatte; damals vor fast 30 Jahren :(

    Wir haben einen gemeinsamen Sohn...er war letztes Wochenende zu Besuch da und ich habe bereits mit ihm darüber gesprochen...da es ihn ja auch betrifft und falls es soweit kommt weiterhin betreffen wird.

    Er ist von Beruf Krankenpfleger und der Meinung das ein Pflegeheim der richtige Weg für uns wäre. Ich brauche aber erstmal viele Informationen was ,,Langzeit-Pflegeheim" überhaupt genau bedeuten würde...für uns.

    Ich habe bereits einige interessante Threads gefunden und werde mich erstmal ganz in Ruhe hier durchlesen :)

    Liebe Grüße Leni
    „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

    (Bertold Brecht)
  • Hallo Leni,

    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Das ist sicher ein schwere Entscheidung für Euch, diesen Weg so zu gehen.

    Würde es vielleicht eine Entlastung für Dich sein, wenn Ihr einen ambulanten Pflegedienst mit an Bord nehmt? Kannst Du für Dich eine Kur beantragen um Dich etwas erholen zu können und um wieder zu Kräften zu kommen?

    Andererseits kannst Du Dich um Deinen Mann ja weiter kümmern, wenn er in einer Einrichtung lebt und Du ihn gut versorgt weißt und kannst Dir dann genügend Auszeiten nehmen.

    Liebe Grüssle

    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung