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Wenn Pflege zur Seelenqual wird

  • 75-jährige Schwandorferin wird nach einem Schlaganfall zum Streitobjekt zwischen Behörden, Familie und Pflegeheim.


    "SCHWANDORF. Von Thomas Göttinger, MZ


    „Bitte helfen Sie mir, damit ich bald hier raus komme.“ Dies ist die Geschichte von Eleonore H., einer alten Frau aus Schwandorf, die nie in ein Pflegeheim wollte und trotzdem dort gelandet ist. Es ist auch die Geschichte ihrer drei Töchter Erika Jehl, Waltraud Ring und Michaela Öchsner, die sie gerne bei sich zuhause pflegen würden, aber das nicht dürfen. Vor allem handelt diese Geschichte von einer bitteren Realität, in der zwei der drei Töchter ihre Mutter nicht einmal an deren 75. Geburtstag besuchen konnten, weil das Heim sie mit einem Hausverbot belegt hat – und in der der Wille von Menschen, die sich nicht mehr selbst um ihre Belange kümmern können, mitunter eine eher untergeordnete Rolle zu spielen scheint."


    der gesamte Artikel



    Quelle:http://www.mittelbayerische.de

  • Hallo Karl,


    ist das im Freistaat so üblich? Ist ja gruselig und dabei hatten mein Mann und ich gerade überlegt unseren Alterswohnsitz, wenn wir in Rente sind, nach Bayern zu verlegen , um meinem Sohn spätetere Fahrereien und Stress zu ersparen.


    Bin richtig sprachlos, die arme Frau.


    Traurige Grüßle


    Brigitte

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


    Startseite - So bin ich
    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung



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  • Hallo Brigitte,


    ich bin mir nicht sicher, ob das nur im Freistaat Bayern so üblich ist, aber es passiert immer öfter dann, wenn sich überforderte Richter mit solchen Familienangelegenheiten beschäftigen müssen, weil sich die lieben Angehörigen nicht einig werden können.


    Der grundlegende Irrsinn liegt allerdings im System der Bundesrepublik, deren Gesetze von realitätsfremden Politikern gemacht werden, die aber von irgendwelchen Leuten schließlich mal gewählt wurden.
    Auch wenn´s hinterher keiner gewesen sein will.


    Sollte der Artikel Dir Bayern als Alterssitz verleidet haben, wird der Freistaat wohl auf Deinen späteren Zuzug verzichten müssen. Sehr bedauerlich, aber Bayern hat schon Schlimmeres überstanden. Ich denke da z.B. an die jährlichen Invasionen von Wohnwagengespannen aus nördlicheren Gefilden zur Ferienzeit und die daraus resultierende fast vollständige Ausrottung des einheimischen Wolpertingers, der sich aufgrund des überreichlichen Nahrungsangebotes schlicht zu Tode gefressen hat.


    Gruß
    Rudolf

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