Angie58 pflegt ihren Ehemann mit COPD

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  • Eine pflegende Ehefrau

    Guten Abend an alle Forumsmitglieder,

    mein Name ist Angelika, bin 58 Jahre alt, berufstätig als Angestellt und möchte mich gerne heute vorstellen.
    Auf der Suche nach Verständniss und Austausch bin ich auf dieses Forum gestoßen, weil nur pflegende Angehörige, pflegende Angehörige verstehen können.

    Das ich meinen Vater, nach seinem Tod, meine Mutter und nach ihrem Tod, im nahtlosen Übergang meinen Mann pflegen muss, hätte ich mir nie vorstellen können.
    Plötzlich steht man mittendrin, wird mit Situationen konfrontiert die die eigenen Grenzen aufzeigen.
    Seit 8 Jahren pflege ich meine Familie, einem nach dem Anderen.
    Seit 2012 meinen Mann.

    Mein Mann, 62 Jahre alt hat eine schwere COPD Stufe 4, austherapiert.
    COPD ist eine schwere Lungenkrankheit , die nicht heilbar ist.
    Er ist bettlägerig und motivieren das er sich wenigstens etwas körperlich betätigt, verliefen alle im Sande.
    Jeden Tag sehe ich seinen Verfall, sehe jeden Tag wie er nach Luft schnappt, wie er jeden Atemzug erkämpft.
    Die körperliche Kraft für einen pflegenden Angehörigen aufzubringen ist die eine Seite, aber die Emotionale Situation ist für mich noch viel schlimmer.
    Aus diesem Grund habe ich mich hier angemeldet um auch selber wieder Kraft tanken zu können.

    Freue mich auf einen netten Austausch mit Euch
    Gruß
    Angelika

  • Guten Morgen Angelika,

    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Ich bewundere Deine Kraft liebe Angelika und hoffe sehr, es bleibt noch etwas davon für Dich selber übrig.

    Wo bleibt noch Zeit für Dich selber? Du bist seit vielen Jahren in Pflege eingebunden und noch berufstätig. Gibt es einen Pflegedienst oder weitere Angehörige, die Dich unterstützen?

    Spürt Dein Mann, wie es Dir geht, auch wenn es ihm so schlecht geht? Du schreibst , er ist nicht zu motivieren etwas selber zu machen. Hat er sich schon aufgegeben?

    Du schreibst, Du pflegst Deinen Mann seit 2012. Gab es schon vorher Anzeichen für diese Erkrankung bei ihm oder hat sie Euch einfach überrollt?

    Traurige Grüssle

    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

    Startseite - So bin ich
    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung


  • Liebe Angie,
    sei herzlich Willkommen geheißen in unserer Runde.
    Welche Auszeiten - kleine Inseln vom Alltag - hast du für dich?
    Welche Unterstützungsangebote von der Pflegekasse (Tagespflege, Kurzzeitpflege) aber auch von deinem Umfeld (stundenweise Verhinderungspflege, Nachbarschaftshilfe, Freundeskreis z.B.) kennst du und kannst du nutzen?

    viele Grüße