Greta65: die Eltern werden zunehmend pflegebedürftig

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  • Greta65: die Eltern werden zunehmend pflegebedürftig

    Hallo Greta65,

    herzlich willkommen im Elternpflegeforum! :winke:

    Schön, dass du zu uns gefunden hast, wir sind eine nette Gemeinschaft aktiv und beruflich Pflegender sowie mittlerweile auch vieler "Ehemaliger", die dem liebgewonnenen Forum weiter die Treue halten. ^^
    Gern möchten wir auch dich unterstützen, deshalb bitten wir Dich herzlich, dass Du Dich uns kurz vorstellst und uns erzählst, was Dich zu uns führt.

    Wie deine Vorstellung aussehen sollte, findest du hier: Hinweise und Tipps für eine gelungene Vorstellung - Bitte lesen!

    Erst nach deiner Vorstellung erhältst du auch Zugriff auf die Bereiche mit sehr persönlichen Themen und kannst an den Diskussionen teilnehmen, sowie Persönliche Nachrichten verschicken.

    Wenn du irgendwelche Probleme mit der Technik haben solltest, weil du vielleicht ein Internetneuling bist, melde Dich doch bitte bei Heike, sie hilft Dir dann gern weiter.
    Fragen zur Pflege beantworten wir nur im Forum ! ;)

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    Nur so können wir Dir auch aktiv helfen - und dafür ist das Forum ja da!

    Viele Grüße,
    das Foren Team
  • Eltern zunehmend pflegebedürftig

    Hallo,

    meine beiden Eltern (beide 75) leben noch alleine in ihrem kleinen
    Reihenhäuschen und werden aufgrund von Demenz immer betreuungsbedürftiger.
    Meine Mutter hat seit 10 Jahren eine aufgrund jahrelanger Tabletten- und
    Alkoholsucht verursachte Demenz und psychische Erkrankung, die sich konstant
    gleichbleibend hält. Vor 2 Jahren ist sie zusätzlich an Brustkrebs erkrankt mit inzwischen
    guten Aussichten, dass der nicht wiederkehrt. Sie wäre geistig nicht in der
    Verfassung, alleine zu leben, wenngleich sie körperlich (zwar abgemagert) aber
    mobil ist.

    Mein Vater hat da bislang einiges auffangen können, nur
    schleicht sich seit 1-2 Jahren bei ihm auch eine Demenz ein, ich befürchte
    familiär bedingt, vom Alzheimer Typ. Er vergisst einiges und ist komplett
    überfordert mit z.B. eingehender Post und hat auch schon
    Orientierungsschwierigkeiten, vor allem wenn etwas nicht vertraut ist. Ich habe den Eindruck, dass es bei ihm eher immer schlimmer wird, wenn auch nicht schnell.

    Meine Mutter hat inzwischen die Pflegestufe 1 mit besonderer
    Härte, es kommt 2x die Woche der Pflegedienst zum Waschen, da sie von sich aus
    verwahrlosen würde.

    Ich selbst (Ende 40) bin das alleinige Kind, wohne mit
    meinem Mann und meiner Tochter (11) in einer Mietwohnung etwa 20km weit weg, arbeite
    30 Stunden die Woche und meine Tochter ist jetzt auf dem Gymnasium. Das
    zusammen mit dem eigenen Haushalt füllt mich schon bis zum Anschlag aus.

    Ich stehe telefonisch fast täglich mit meinen Eltern in Verbindung
    und fahre bisher ab und zu hin, um die Post zu sortieren und alles zu regeln,
    was so ansteht, aber mehr geht derzeit nicht, zumal wir auch absolut von meinem
    zusätzlichen Verdienst abhängig sind.

    Weitere Angehörige gibt es nicht und in der Nachbarschaft
    hat sich mein Vater aufgrund seiner eher schwierigen Persönlichkeit die meisten
    Kontakte vermiest.

    Wenn ich in die Zukunft blicke, bekomme ich eine riesige
    Angst, ich grüble schon seit sehr langer Zeit Tag und Nacht, wie die Lösung
    unserer in naher Zukunft auf uns zukommender Probleme aussehen könnte, stehe im
    Nebel und finde einfach keinen Ausweg, zumal ich den Gedanken an eine mögliche Heimunterbringung
    irgendwann einmal gar nicht zulassen will.

    Ich habe so viele Fragen, dass ich gar nicht weiß, wo ich
    anfangen sollte und bin ersteinmal froh, dass es so ein Forum überhaupt gibt.