Tochter pflegt Vater seit 10 Jahren Demenz

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  • Tochter pflegt Vater seit 10 Jahren Demenz

    Hallo,

    am 6.2.2005 ist meine Mutter an Eierstockkrebs verstorben. Mein Vater ist nach außen hin sehr gut mit der Situation klargekommen, bis er am 11.10.2005 verunglückte (Quadrizeptsehnenruptur) und von da an operiert, Reha, Rollstuhl leben mußte. Nach Entlassung aus der Reha ist das Unglück noch einmal passiert, wieder OP, Reha, Rollstuhl, völlige Ruhigstellung. Mein Vater hat seinen Kummer immer in Aktivität umgewandelt und dann völlige Ruhigstellung und auf fremde Hilfe angewiesen.
    Von da an ging es bergab, zwei Selbstmordversuche, Psychiatrie, dann Tagespflege, Feststellung einer Demenz. Seit 2008 befindet sich in einer Tagespflege, hatte geregelten Tagesablauf, naja, immer mal wieder auf und ab. Jetzt verschlechtert sich die Demenz, der Umgang mit meinem Vater (85) wird immer schwieriger für mich, er wird trotzig, will nicht mehr duschen und frische Kleidung anziehen usw., überlege jetzt Hilfe beim duschen (sollte er das zulassen) anzunehmen oder eine polnische Pflegekraft einzubeziehen, das ist zwar ziemlich teuer, aber da hätte ich wahrscheinlich viel Hilfe.
    Mir gehen langsam die Kräfte aus....
    Ich erhoffe mir hier ein wenig Hilfe von Leidensgenossen.

    Liebe Grüße
    Uschi
  • Hallo Uschi, :g09:
    herzlich willkommen hier in unserem Forum :sprech: Setz dich zu uns und...fühl dich wohl.

    Hast du noch Geschwister, oder andere nette Menschen, die dir helfen können?
    Setz dich erst mal in Ruhe hin, und mache dir einen Plan, wobei dei Vater Hilfe benötigt. Dann wirst du sehen, ob es mit einem PflegeDienst erst mal ausreicht, oder ob er doch mehr Hilfe benötigt. Wie sieht es nachts aus?

    Stelle deine Fragen...wir bemühen uns...eine Antwort zu finden :thumbup:
    Liebe Grüße vom Evmi :hut:
    ........wer nicht genießt, wird ungenießbar !!! :gcake:

  • Hallo Uschi,

    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Wir Dein Vater neurologisch behandelt und muss er Medikamente einnehmen? Gibt es noch andere Menschen, die Dich wenigstens stundenweise ablösen können? Zehn Jahre sind eine lange Zeit.

    Liebe Grüssle

    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung