Terry pflegt zusammen mit Vater demenzkranke Mutter Pst. 3

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  • Pflege zusammen mit Vater (87) demenzkranke Mutter Pflegestufe 3

    Liebes Forum

    Ich bin fast 50 und betreue meine Mutter (80), die seit 2010 frontotemporale und vaskuläre Demenz hat, zusammen mit meinem Vater (87). Ein Sturz und nachträglicher Krankenhausaufenthalt hat zu dieser Diagnose geführt. Vorher waren keine Anzeichen für Demenz da. Nach 3 Wochen Geriatrie kam sie in ein spezielles Pflegeheim für Demenz. Eigentlich Endstation, doch mein Vater hat viel mit ihr unternommen und so kam sie ins normale Pflegeheim und konnte nach ein paar Wochen tagsüber nach Hause und dann nach einem Vierteljahr ganz wieder nach Haus. Ich habe zu der zeit noch im Ausland gelebt und bin immer alle 6 Wochen für 14 Tage bei ihnen gewesen, bis es mir zu stressig wurde und ich mit meinem Mann wieder in ihre Nähe gezogen bin.

    Mein Vater hat bisher die Pflege hauptsächlich allein gemeistert aber jetzt hat ein weiterer Sturz zu Nasenbeinbruch, Oberschenkelhalsbruch und neuer Hüfte geführt und diese Situation schafft er einfach nicht allein. Daher fahre ich jeden Tag hin und schaue was gemacht werden muss. Der Grund, warum ich im Forum bin, ist eher der nicht einfache Umgang mit Ihm als ihre Pflege. Ich möchte ihn nicht bevormunden, sehe aber, dass er mit einigen Sachen überfordert ist. Endlich hat er zugestimmt, das 3x am Tag ein Pflegedienst kommt aber er ist fast mehr gestresst als vorher dadurch und ich schaffe es nicht, da Ruhe und Rhythmus reinzubringen. Vielleicht ist ja einer von euch in einer ähnlichen Situation...
  • Guten Morgen Terry,

    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Unter Umständen ist es hilfreich, wenn Du mit dem PD darüber sprichst, ob sich die Mitarbeiter nicht ein paar Minuten Zeit jeden Tag nehmen können, um Deinen Vater etwas zu beruhigen und auch auf ihn zu zu gehen, mit ihm reden, loben für sein Tun und ihm so ein positives Gefühl vermitteln, dass auch er gesehen und Wert geschätzt wird.

    Das kostest zwar etwas Zeit für eine Weile, kann aber durchaus dazu führen, dass der Senior die Besuche des PD ab einem gewissen Punkt als angenehm empfindet und auch los lassen kann in dieser Zeit.

    Ich gehe mal davon aus, dass er sich im Moment eher kontrolliert fühlt und vielleicht auch gehetzt, weil er denkt, er muss, wenn der PD kommt alles Mögliche schon erledigt haben und selber schon gewaschen und angezogen sein. Dieser Druck sollte ihm genommen werden können.

    Liebe Grüssle und viel Kraft für diese ehrenvolle Aufgabe der Begleitung Deiner Eltern



    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung


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