eifellive06 sorgt sich um demenzerkrankten Vater

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  • eifellive06 sorgt sich um demenzerkrankten Vater

    Hallo eifellive06,

    herzlich willkommen im Elternpflegeforum! :winke:

    Schön, dass du zu uns gefunden hast, wir sind eine nette Gemeinschaft aktiv und beruflich Pflegender sowie mittlerweile auch vieler "Ehemaliger", die dem liebgewonnenen Forum weiter die Treue halten. ^^
    Gern möchten wir auch dich unterstützen, deshalb bitten wir Dich herzlich, dass Du Dich uns kurz vorstellst und uns erzählst, was Dich zu uns führt.

    Wie deine Vorstellung aussehen sollte, findest du hier: Hinweise und Tipps für eine gelungene Vorstellung - Bitte lesen!

    Erst nach deiner Vorstellung erhältst du auch Zugriff auf die Bereiche mit sehr persönlichen Themen und kannst an den Diskussionen teilnehmen, sowie Persönliche Nachrichten verschicken.

    Wenn du irgendwelche Probleme mit der Technik haben solltest, weil du vielleicht ein Internetneuling bist, melde Dich doch bitte bei Heike, sie hilft Dir dann gern weiter.
    Fragen zur Pflege beantworten wir nur im Forum ! ;)

    Bitte klick' jetzt hier rechts unter diesem Beitrag einfach auf "Antworten", um Dich vorzustellen und uns zu erzählen, was Dich zu uns führt.
    Nur so können wir Dir auch aktiv helfen - und dafür ist das Forum ja da!

    Viele Grüße,
    das Foren Team
  • Vorstellung und Schilderung des Themas

    Hallo liebes Forum,

    kurz zu meiner Person: Ich heiße Marcus, bin 39 Jahre alt, Vater einer kleiner Tochter und wohne in der Nähe von Mainz.

    Weshalb ich hier beim Forum bin: Ich habe bewusst nach einer Möglichkeit gesucht, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen und bin über etwas googlen hier angekommen.

    Zum Hintergrund: Mein Vater (76) hat vor ein paar Wochen wohl einen Demenzschub bekommen, seitdem ist er nicht mehr der "Alte". Er war schon vorher immer etwas, naja, vergesslich etc., aber dieses Mal bekam er Inkontinenz, fragt meine Mutter x-mal das Gleiche, weiß teilweise nicht mehr, wie er auf Toilette gehen soll, zieht sich 5 Pullis auf einmal an, ist teils aggressiv und manchmal weiß er nicht, wo er ist. Diese Entwicklung verstärkte sich innerhalb der letzten Wochen. Meine Mutter (70), zu allem Überfluss noch mit angebrochener Rippe und auch nicht mehr die Fitteste, ist mit den Nerven ziemlich am Ende. Meine Eltern wohnen beide in der Nähe zur belgisch-luxemburgischen Grenze und ich versuche, als Einzelkind, so oft wie es geht zu Ihnen zu fahren und mich auch um Papa nachts zu kümmern, denn da ist es am schlimmsten.

    Ich habe zunächst einmal versucht, die wichtigsten Dinge zu regeln: Demenztest, Pflegeantrag, Pflegestützpunktberatung, MDK (Kommt übermorgen), Schädel-MRT und schon mal die Fühler nach einer Betreuung ausgestreckt. Aber irgendwie sehe ich bisher nur 2 Möglichkeiten: Pflegekraft, die bei meinen Eltern wohnt oder Papa ins Heim. Aber mal ehrlich, 2. Alternative ist mir eigentlich etwas zu krass aktuell, auch wenn der Verlauf von Papas Demenz ganz schön Fahrt aufgenommen hat.

    Ich kann auch nicht einfach meinen Job fallen lassen und meine Familie verlassen, um auf unbestimmte Zeit die Betreuung zu übernehmen. Da versuche ich schon, so häufig wie möglich vor Ort zu sein.

    Es gibt zwar tausende Möglichkeiten, sich zu informieren, jedoch scheinen mir manche Angebote (gerade bei einer Suche nach einer Pflegekraft) recht unseriös. Deswegen bin ich hier, um mich mit Betroffenen auszutauschen.

    Für Tipps bin ich dankbar, vor allem hinsichtlich einer schnellen, praktikablen und bezahlbaren Lösung, um die Situation meiner Eltern zu verbessern bzw. zu entschärfen. So haben die beiden Null Lebensqualität und gehen sich logischerweise ziemlich auf die Nerven. Kein schöner Anblick, wenn man bedenkt, dass sie sich eigentlich ja lieben. Ganz zu schweigen davon, dass sich natürlich Papa als Mensch, Ehemann und Vater natürlich verändert und dies auch weiter tut.

    Freue mich auf Eure Ratschläge.

    Viele Grüße,

    Marcus
  • Hallo Marcus,

    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Das ist eine traurige, schnelle Entwicklung bei Deinem Vater.

    Schau und frage Dich im Umfeld Deiner Eltern durch, wer dort schon eine 24 Std. Hilfe hat/hatte und wenn die Leute zufrieden waren, versuche Kontakt zu bekommen.

    Hier gehen diese ehrenwerten Helferinnen auch immer weiter, das hat den Vorteil, sie kennen sich schon gut aus und sind bekannt so daß Ihr nicht so ganz mit Unbekannten arbeiten müsst.

    Deine Familie sollte auf keinen Fall zu kurz kommen und so wäre es wirklich eine sinnvolle Lösung.

    Hoffe, Deine Eltern kommen damit auch klar.

    Liebe Grüssle

    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung