Sally kümmert sich um demenzerkrankte Mutter

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  • Tochter kümmert sich um dement werdende Mutter in 350 km Entfernung

    Ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich mir Tipps erhoffe von anderen, die in einer ähnlichen Situation sind. Wir sind 4 Geschwister, wohnen aber alle mindestens 300 km von der Mutter weg (Vater ist schon verstorben). Ich bin 57 Jahre alt und beruflich flexibler als meine Geschwister. Seit fast 2 Jahren fahre ich alle 2-4 Wochen zu meiner Mutter, um mit ihr Arztbesuche zu machen. Nun stellt sich heraus, dass sie dement wird. Ich möchte sie nicht aus der gewohnten Umgebung reißen, aber sie kann langsam nicht mehr alleine zurecht kommen. Meinen Beruf will ich auf keinen Fall aufgeben (außerdem habe ich auch eine eigene Familie). Meine Mutter hat 2 Schwestern in der Nähe, die sich kümmern, aber das wird bald nicht mehr ausreichen. ?(
  • Hallo Sally,
    herzlich Willkommen hier :wwinke:

    Fange ich gerade mal mit einer konkreten Idee an
    hat deine Mutter eine Pflegestufe?
    sind zusätzliche betreuungsleistungen bewilligt?

    Könnte deine Mutter über Nacht allein zu Hause bleiben, wenn morgens und Abends entweder eine Nachbarschaftshilfe oder der Pflegedienst kommt?
    Könnte deine Mutter in die Tagespflege?
    Könnten deine Geschwister mit dir im Wechsel jeweils das Wochenende bei der Mutter verbingen?
    Gibt es eine Putzperle?
    -> daraus ergebe sich folgendes Konstrukt:
    die Mutter wird von Montag bis Freitag in die Tagespflege abgeholt und nach Hause gebracht - im günstigsten Fall gibt es die Möglichkeit, auch das Abendbrot dort noch einzunehmen und evtl. auch ein- bis zweimal wöchentlich zu baden bzw., zu duschen
    Am Morgen und Abend kommt die Nachbarschaftshilfe oder der Pflegedienst bzgl. kleiner Grundpflege und Medikamenteneinnahme, evtl. Frühstück und Abendbrot.
    Am Samstag kommt "Besuch" eines der Kinder bleibt bis Sonntag-Abend.

    VG
    Godi
  • Guten Morgen Sally :wwinke:

    und herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Vielleicht wäre ein 24 Stunden Hilfe eine Option? Ich betreue auch einige Menschen mit Demenz über die Nachbarschaftshilfe, aber da leben in der Regel noch Angehörige mit im Haus, die berufstätig sind, oder im Ort und kümmern sich regelmäßig. Irgendwann ist dann der Zeitpunkt erreicht, wo es alleine gar nicht mehr geht.

    Mit einer 24 Std. Kraft im Haus -man muss Kost und Logis stellen können- und zwischen 1500Euro und 2000Euro einsetzen können, klappt es in der Regel super.

    Liebe Grüssle

    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr

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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung