leni38 sorgt sich um ihre Eltern

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  • Hallo liebe Foren-Teilnehmer,

    durch Zufall bin ich auf Euer Forum gestoßen.

    Ich bin 52 Jahre alt und wahrscheinlich auf dem Wege ein Pflegender zu werden.

    Meine Elter (Vater,84 und Mutter, 77 ) leben noch alleine in ihrer Wohnung (90dm). Sie versorgten d.h. mein Vater versorgte sich und meine Mutter noch mit fast allem selbst. Lediglich das Mittagessen nahmen sie in einem Kaufhaus ein. Ich muß dazu sagen, meine Mutter ist seit ca. 3 Jahren psychisch erkrankt und antriebsarm. Vater ist die bestimmende Person der beiden. Sie darf keine eigene Meinung und keinen eigenen Willen haben.

    Seit letzter Woche ist alles nun etwas anders.Mein Vater liegt in hiesiger Uniklinik und wurde operiert. Er bekam drei Bypässe und eine neue Herzklappe. Es geht schon wieder.
    Meine Mutter musste nun von mir versorgt werden. Das klappt sogar überraschend gut. Sie geht zum Mittagessen in ein nahegelegenes Altenheim.
    Und siehe da, sie übernimmt selbst kleinere Aufgaben. Sie verlässt das Haus allein, um z.B. zum Frisör zu gehen. Das hatte sie 2 Jahre schon nicht mehr gemacht.

    Ich bin nun selbst etwas durcheinander, wenn ich mir vorstelle, wie es gehen soll, wenn Vater wieder nach Hause kommt und nicht mehr so einsatzbereit ist wie vorher. Mutter kommt so gerade mit sich selber klar. Dann eine große Wohnung, die natürlich auch dementsprechend aussieht.

    Ich selber bin Vollzeit berufstätig im öffentlichen Dienst mit einer erheblichen Reisetätigkeit im Bundesgebiet. Ich bin Single. Ich bin selber leider auch etwas angeschlagen (Bluthochdruck und Diabetes). Ich habe noch ein Schwester mit Familie in der Nähe. Diese ist aber zzt. auch leider schwerwiegender erkrankt. Die jüngste Schwester wohnt mit Familie (2 kleinere Kinder) ca. 160 km entfernt.

    Ich bin ratlos, wie es weiter gehen soll.

    Somit erstmal der Versuch meiner Vorstellung!

    Gruß
    Leni38
  • Hallo Leni38,

    ohwei ... erst mal ALLES LIEBE für Dich!

    Das hört sich für mich ganz nach einer Version des betreuten Wohnens an ... als mögliche Lösung. Gibt es vll so etwas in deiner Nähe? Dann wäre der pflegerische und hauswirtschaftliche Aspekt vorwiegend bei der ambulant kommenden Einrichtung und Ihr Kinder könntet Euch dann je nach Möglichkeiten einbringen mit Besuchen und zusätzlichen Hilfen.

    Die Unikliniken haben einen meist relativ schnell funktionierenden Sozialdienst. Dieses Angebot würde ich Dir raten, bestmöglich für Infos zu nutzen, was bei Euch in der Gegend realisierbar ist.

    Aber jetzt erst mal guck, dass Du stabil wirst und bleibst ... denn NUR DANN kannst Du überhaupt helfen.

    Liebe Grüße
    Patricia
  • Hallo Leni, :wwinke:

    herzlich willkommen im Elternpflegeforum.

    Dein Vater kommt doch bestimmt erst zu einer Reha im Anschluss?????

    Gäbe es die Möglichkeit, wenn keine Pflegestufen bewilligt würden, dass die Eltern eine Haushaltshilfe einstellen, oder einen sozialen Hilfsdienst z. B. organisierte Nachbarschaftshilfe mit ein beziehen?

    Kann auch gut sein, dass Deine Mutter wieder selbstständiger wird, wenn sie merkt sie wird gefordert.

    Liebe Grüssle

    Brigitte
    Nimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung