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Keine Pflegestützpunkte in Sachsen

  • Der Freistaat Sachsen will keine Pflegestützpunkte aufbauen. Zumindest lautet so das Diskussionsergebnis zwischen dem Sozialministerium, Leistungserbringern und den Pflegekassen.


    Es sei weder notwendig, noch zielführend für den Rechtsanspruch auf Beratung von Pflegebedürftigen und Angehörigen eine neue, kostenintensive und bürokratische Struktur aufzubauen. Die dafür notwendigen Mittel seien in der Pflege und Betreuung besser aufgehoben.


    Sachsen will nun die vorhandenen Beratungsangebote durch Pflegedienste oder durch Berater der Pflegekassen ausgebaut und besser miteinander vernetzt werden.


    Kommentar: Inwieweit der Anspruch der Versicherten auf unabhängige Beratung damit erfüllt werden kann, ist aus meiner Sicht fraglich. Verfolgen doch sowohl Pflegedienste, als auch Pflegekassen jeweils eigene Interessen.

  • Hallo Heike,


    so ganz sicher, ob ein Pflegestützpunkt völlig neutral arbeitet, bin ich aber auch nicht.


    Liebe Grüßle


    Brigitte

    geb20.gifNimm die Dinge an, die Du nicht ändern kannst
    Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr


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    Verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern- eine Tochter mit Down-Syndrom. ein Sohn mit schwerer Mehrfachbehinderung



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  • Hallo Brigitte,
    Deine Bedenken kann ich verstehen. Aber ein Pflegestützpunkt sollte jedenfalls neutraler sein, als ein Mitarbeiter von der Pflegekasse oder einem bestimmten Pflegedienst...


    Ganz neutral sind natürlich Angebote, wie ich sie mache. Aber ich kann die nicht kostenlos anbieten, wie die öffentlich geförderten Pflegestützpunkte.
    Die Bezahlung allerdings gewährleistet wiederum meine Neutralität. Nur dadurch bin ich von keinem Träger oder ähnlichem abhängig und kann mich auf die individuellen Bedürfnisse meiner Kunden konzentrieren.
    Nun ja, warten wir ab, wie sich alles entwickelt.
    Ich habe jedenfalls neuerdings Nachfragen von Leuten, die sich bzgl. der bereits erhaltenen Beratung von ihrer Pflegekasse bei mir nochmals beraten lassen, um dann zu prüfen, ob die Beratung neutral und ausreichend war...
    LG Heike

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